Belize

Tauchgang in die Welt der Maya

300 Meter Durchmesser, 145 Meter tief — das «Great Blue Hole» vor der Küste von Belize ist jedem Tauchsportler ein Begriff. Kein Geringerer als der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau machte darüber einen Film. Entstanden am Ende der letzten Eiszeit ist das Blaue Loch seit 1996 das Nationaldenkmal von Belize.

Nach einem Jahrhundert britischer Herrschaft ist das kleine Land als einziges in Zentralamerika englischsprachig. Die umwerfend farbige Unterwasserwelt der Cayes, dem zweitgrössten Riff der Welt, ist rund um den Globus bekannt. Fauna und Flora sind aber auch über Wasser atemberaubend: Mit etwas Glück treffen Sie den bereits von den Mayas verehrten Jaguar im Schutzgebiet «Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary» wildlebend an. Eindrucksvolle Tempelanlagen der Maya ragen im Landesinnern aus dem tropischen Regenwald und führen die Besucher 3000 Jahre in die Vergangenheit. 

Hauptstadt

Belmopan

Einwohner

307'899 (Stand Juli 2009)

Fläche

22'806 km2

Zeitverschiebung

MEZ -7 Std. im Winter, MEZ –8 Std. im Sommer.

Sprachen

Amtssprache: Englisch
Gesprochene Sprachen: Englisch, Spanisch, Kreolisch, Maya-Dialekte

Währung

Belize-Dollar (BZD) = 100 Cents

Sicherheit

Aktuelle Informationen unter: www.eda.admin.ch

Sehenswertes

Caracol
Im Chiquibul Regenwald treffen Sie auf das grösste Maya-Zentrum von Belize. Die Anfahrt ist spektakulär, doch je nach Jahreszeit nicht immer einfach. Die Anzahl Besucher ist begrenzt und Zutritt nur mit Bewilligung möglich.
Cayes
Entlang der Küste von Belize zieht sich das längste Riff der westlichen Hemisphäre. Die kleinen Inselchen werden Cayes genannt. Tauchsportler finden im Lighthouse Reef das berühmte Great Blue Hole. Aber auch für Schnorchler bieten die Riffe vor Ambergris Caye und Caye Caulker eine zauberhafte Unterwasserwelt.
Dangriga
Hauptort der Garífuna Kultur und Ausgangspunkt für das Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary. In diesem Nationalpark sind über 290 Vogelarten zu finden, darunter Aras, Tukane oder Königsgeier. Mit etwas Glück sehen Sie auch Tapire, Pumas und Ozelote.
Lamanai
In der Sprache der Maya bedeutet das Wort Lamanai «untergetauchtes Krokodil». Die Ausgrabungsstätte am Ufer des New River fasziniert mit einer 4m hohen Gesichtsmaske und ihren mysteriösen im Regenwald eingebetteten Tempeln.
Placencia
Das Fischerdorf liegt auf einer Halbinsel im Süden von Dangriga und hat seinen ursprünglichen Charme bis heute bewahrt. Dazu bietet Placencia den schönsten und längsten Korallenstrand von Belize. Besonders für Tauchsportler ist der Ort attraktiv, da zu gewissen Jahreszeiten immer wieder Walhaie vorbeiziehen.
Punta Gorda
Der südlichste und ursprünglichste Ort in Belize ist Ausgangspunkt für Reisen per Wassertaxi nach Guatemala und ins Bladen Nature Reserve am Monkey River. Das Reservat bietet verschiedene Abenteuer, wie zum Beispiel den Sky Walk, eine Hängebrücke durch den Regenwald. Entdecken Sie dabei exotische Tiere wie Flussotter, Tukane, Tapire oder Krokodile.
Xunantunich
Gut ereichbar oberhalb des Mopan River gelegen, befindet sich die Maya-Ausgrabungsstätte Xunantunich. Sehenswert ist das Stuckfries am «El Castillo».

Pass und Visa Informationen

Bürger aus CH, D, F, I, FL, A (Stand Juni 2010, Änderungen vorbehalten):
• Pass mind. 6 Monate über Rückreisedatum gültig
Aufenthalte über 4 Wochen: Informieren Sie sich in Ihrem Reisebüro.

Souvenirs

• Korbwaren
• Schnitzereien
Achtung: Gegenstände aus präkolumbischer Zeit, Objekte aus Meerestieren oder -pflanzen (auch Korallen) dürfen nicht ausgeführt werden.

Aktivitäten

Beach, Nature & Quietness, Wildlife, Watersports

Essen und Trinken

Belize ist kein Land der kulinarischen Höhenflüge. Durch die Lage am Meer finden Sie jedoch eine grosse Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten auf den Speisekarten des Landes.

Klima

Subtropisches Klima. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. Von Juni bis November sind Wirbelstürme möglich.

Sommer oder Winterdestination?

Winter

Elektrizität

110 V. Adapter notwendig.

Gesundheitswesen

Aktuelle Informationen unter: www.safetravel.ch

Geschichte

Im 18. Jahrhundert: Für exotische Hölzer entsteht in der britischen Möbelindustrie eine grosse Nachfrage. Holzschlag wird zum wichtigsten Industriezweig. Aus Afrika werden so viele Sklaven für den Holzabbau eingeführt, dass diese 75% der Gesamtbevölkerung ausmachen.

Trinkgeld

Ca. 10% in Restaurants. 0.5 USD für Kofferträger. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Klimainformationen für diese Region

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